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Bericht vom Nachbarschaftsfest am 1. Juli 2017

Fotocredit: Friedel Weißert

RSSPrint

Dauerregen – und wir planen ein Nachbarschaftsfest!

Die Nerven lagen blank am Morgen des 1.Juli – ein Regenschauer nach dem anderen ging über uns hinweg. Eine zum Glück große Schar an sehr einsatzbereiten Helfern packte mit an, um die gesperrte Von-Luck-Straße zu einem „Ort der Begegnung“ zu machen. Das war nicht ganz einfach: Die am Vortag noch eilig besorgten Zelte wehte der Wind über unsere Köpfe, das Wasser sammelte sich auf den Zeltdächern und ergoss sich im Schwall auf uns – was soll das werden?

Doch irgendwann stand die Bühne unter einem großen Zelt vor dem Café von Luck, waren die kleineren Zelte auf der Straße miteinander verbunden und gesichert, die Biertische aufgebaut, die Getränke gerichtet – und die Nachbarn kamen tatsächlich ab 15 Uhr! Und es kamen immer mehr! Sie kamen in Regenkleidung, mit Schirmen, mit reichlich Essen und Getränken und v.a. guter Stimmung.

Alle rückten zusammen, teilten Schirme, Essen und Getränke und kamen wunderbar ins Gespräch. Wie so oft: Das Gesicht kenn´ ich doch – aber geredet haben wir so selten miteinander! Nachbarn, die schon lange in Sichtweite wohnen, kommen erstmals dazu, in Ruhe miteinander zu reden.

Und dann kam der „Jubilar“! Klaus Wüsthoff und seine Frau erschienen, bekamen ein vielstimmiges Ständchen zu seinem immerhin 95. Geburtstag geboten und dann setzte er sich direkt hinter das Keyboard – und los ging es. Fröhlich sangen die Gäste ein Lied nach dem anderen mit. Dank der von GiG bereitgestellten (und über großzügige Sponsoren finanzierten!) Liedhefte waren alle „Text-sicher“.

Wir haben nicht gezählt – doch es waren sicherlich 250 Menschen trotz Nieselregen beieinander versammelt und schienen dieses erste Nachbarschaftsfest sehr zu genießen!

Liebe Nachbarn: GiG macht das gerne wieder. Allerdings sind die Kosten für solch eine Unternehmung hoch: alleine die Sperrung der Straße mit Antrag und Schildern kostet fast 1.000 €. GiG muss alle Projekte über Spenden finanzieren; nur die Personalkosten für die Projektkoordinatorin Frau Herlitz sind über Stiftungen finanziert – und auch das nur bis Ende 2019.

Wollen wir noch einmal solch ein Nachbarschaftsfest initiieren? Dann spenden Sie an GiG! Die Kontodaten finden Sie unter „GiG – Spenden“.

(Oder hier: Ev. Kirchenkreisverband Berlin-Süd-West; IBAN: DE18 5206 0410 0003 9663 99; BIC: GENODEF1EK1 ; Verwendungszweck bitte immer angeben: Proj. GiG 1002.1330.00.2100)

Geben Sie gerne als Zweck zusätzlich an: „Straßenfest“. Wir berichten über den Spendeneingang und übernehmen dann gerne die Planung für das nächste Jahr. Vielleicht kann man auch an anderen Orten im Kiez solch ein Nachbarschaftsfest organisieren? Lassen Sie uns gemeinsam überlegen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Herzlich grüßt im Namen des Projekt-Beirats
Caroll v. Negenborn

Letzte Änderung am: 14.07.2017